Infos von, über, für und mit Frauen

 
         
 


Wunderschöner Film zu Göttinnenwissen, dem Alten Weg, zu Intoleranz und Machtverlust.
Die Nebel von Avalon


 



Kasha Jacqueline, Uganda
geschrieben am 9. Januar 2011 von Joni.T
Kasha Jacqueline ist Feministin, Lesbe und sie lebt in Uganda – die Kombination kann sie in ihrem Heimatland ihre Freiheits oder sogar das Leben kosten. Im Angesicht der massiven Verfolgung von Schwulen und Lesben in Uganda hat Kasha Jaqueline die Organisation “Freedom and Roam Uganda (FARUG)” gegründet, die einzige Interessenvertretung für Lesben, bisexuelle und transsexuelle Frauen in Uganda. FARUG setzt sich für vollständige Gleichstellung und für die Abschaffung jeglicher Diskriminierung auf Grund der sexuellen Orientierung ein.

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Doreen Valiente
gilt bis heute für viele als die Mutter des modernen Heidentums
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Doreen Valiente wurde in den frühen fünfziger Jahren von Gerald Gardner als Hexe initiiert und arbeitete mit ihm zusammen jene Rituale und Modelle aus, die einmal zur Grundlage der modernen Wicca- und Neuheidenbewegung werden sollten. Vierzig Jahre später lebt und gedeiht diese Bewegung immer noch.
Doreen Edith Dominy wurde am 4. Januar 1922 in Mitcham geboren. In ihrer Jugend kam sie zum ersten Mal in Kontakt mit Magie. 1941 heiratete Doreen Joanis Vlachopoulos, der allerdings im Zweiten Weltkrieg spurlos verschwand. Ihr zweiter Mann war Casimiro Valiente – die Hochzeit fand 1944 statt. 1952 kam sie in Kontakt mit Dafo, die Gerald Gardner 1939 initiiert hatte. Dafo stellte den Kontakt zu Gardner her und dieser gab ihr 1953 den 1. Grad. Nachdem er 1964 gestorben war, wurde Doreen von Robert Cochrane in eine Hexen-Familientradition initiiert. 1972 starb ihr Ehemann. Doreen konzentrierte sich darauf hin auf das Schreiben von Büchern und veröffentlichte „ABC of Witchcraft“ (1973) und „Natural Magic“ (1975). Es folgten „Witchcraft for Tomorrow“, „Witchcraft A Tradition Renewed“, “The Rebirth of Witchcraft” und “Charge of the Goddess”. Am 1. September 1999 starb Doreen Valiente in einem Pflegeheim.


Simone Weil:
Philosophin - Politische Aktivistin – Mystikerin

Die französische Philosophin Simone Weil (1909-1943), wäre dieses Jahr 100 Jahre alt geworden - Grund genug, sich mit Leben und Werk dieser scharfsinnigen und unkonventionellen Denkerin zu befassen: Als Lehrerin teilt sie ihr Gehalt mit Arbeitslosen, verdingt sich in einer Renault-Fabrik, um die Lebensbedingungen von Arbeitern kennenzulernen, ist aktiv im Spanischen Bürgerkrieg und verfasst auf der Flucht vor den Nationalsozialisten im Londoner Exil politische Texte für die Exilregierung General De Gaulles. Was für sie dabei immer gilt, ist die Einheit von Politik und Religion.
Okt. 2009
Bücher von und über Simone Weil

"Sexsymbol" oder Göttin
- Frauenfigurinen aus der menschlichen Frühgeschichte

Im September 2008 fand in der Karsthöhle "Hohle Fels" bei Schelklingen ein Hobbyarchäologe eine weibliche Figur, deren Alter auf ca. 35.000 Jahre geschätzt wird. Der Spiegel kommentiert diesen Fund in seiner Online-Ausgabe vom Mai als "betörendes Sexsymbol" und "Fruchtbarkeitsfetisch" und reiht den Fund damit in die Galerie der pornografischen Männer-Phantasien ein: Große Brüste, kleiner Kopf - klar, dass es sich dabei um nichts anderes als eine prähistorische Wichsvorlage handeln kann. Warum auch sonst sollte mann sich die Mühe machen, aus beinhartem Zeugs Frauenkörper zu schnitzen?!
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Die beiden Hebammen Schifra und Pua, von denen die Bibel berichtet.
Abbildung: www.lucy-art.de

Die Hebamme als Priesterin

Die Hände der Hebamme waren die ersten Hände, die das Kind hielten und es an die Brust der Mutter legten. In unserer Geburtskultur ist die Hebamme die dritte Person beim Ankommen eines neuen Menschen. Die spirituelle Seite dieses Berufes findet heute keine offizielle kirchliche Resonanz.

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Frauen und Macht

Auszug aus einem Artikel…

Und jene Frauen, die als Führungspersönlichkeiten betrachtet wurden, die am meisten erreicht hatten, am kompetentesten waren und ihre Stimme am lautesten erhoben, wurden niedergemacht und aus der Bewegung ausgestoßen. "Die Gemeinschaft der Schwestern ist stark – sie tötet Schwestern" ist ein Ausspruch, der Ti-Grace Atkinson zugeschrieben wird. Die Bewegung fraß ihre Anführerinnen. Indem jene Frauen, welche die Triebfedern für den Fortschritt waren, ausgeschaltet wurden, verlangsamte sich der Aufwärtsschwung der Frauen, bis er fast zum Stillstand kam. Diese dunkle Unschwesterlichkeit hat wenig mit Hilfe oder Fürsorge für andere – zumindest nicht für andere Frauen – zu tun. Meinungsunterschiede werden so lange toleriert, wie sie ohne Bedeutung sind, das heißt, so lange sie keine Unterschiede in Macht, Können oder Status enthüllen. Und Macht ist im Verborgenen tätig – sie wird nicht offen eingestanden, aber benutzt.

Jede Frau, die mit zwölf Jahren zur Schule ging und diese Zeit überstanden hat, besitzt irgendeine Erfahrung von dieser Furcht einflößenden Dynamik, die einen tief reichenden und vielleicht sogar prärationalen Konformismus unter den Frauen erzwingt. Bleib innerhalb der Grenzen und du kannst Fürsorglichkeit und gegenseitige Verbundenheit finden. Geh über sie hinaus – dann pass aber auf, wem du den Rücken zukehrst! Die Mädchen im Teenageralter, mit denen ich arbeite, sagen, dass sich das Spiel des Einbeziehens und Ausschließens, das wir erstmals im Mädchenalter aufführten, nicht wirklich verändert hat. Kein Wunder. Die Wurzeln dieses Verhaltens reichen weiter zurück als bis zur siebten Klasse oder bis in die Sechzigerjahre. Die Forschung an weiblichen Primaten deutet darauf hin, dass viele unserer evolutionären Vorfahrinnen ihre Zeit damit verbringen, andere zu lausen, damit niemand auf ihnen herumhackt, und dass sie oft einen solchen gegenseitigen Groll hegen, dass eine Versöhnung unmöglich ist – und das alles, um bei der Fortpflanzung im Vorteil zu sein.
Aber in Wirklichkeit waren grundsätzlichere und ursprünglichere Kräfte auf der Instinktebene in unserem Inneren am Werk. Ein tief verwurzelter, biologisch verursachter Impuls, gegeneinander zu wetteifern, zerstörte nicht nur die Führungsebene der Bewegung, sondern sabotierte auch die Schwesterlichkeit – und damit jede Hoffnung auf weitere kollektive Transformation.

Durch diesen weiblichen Feminismus entstand eine andere Art der Schwesternschaft: nicht geboren aus gemeinsamem Kampf, sondern verwurzelt in einem Jahrhunderte alten konspirativen Zusammenhalt unter den Frauen, nämlich unserem Gefühl der emotionalen und moralischen Überlegenheit über die Männer. Innerhalb dieser konspirativen Schwesternschaft beinhaltet die primäre Identität der heterosexuellen Frau auch die Fürsorge für Mann und Kind, und unser Verhältnis zu anderen Frauen wird zu oft dazu benutzt, Dampf abzulassen oder notorisch zu nörgeln. Diese Schwesternschaft ist heuchlerisch: das Lächeln eines lieben Mädchens, das selbstlos und fürsorglich ist, wenn es bekommt, was es will, das aber unter der Oberfläche ein zorniges Opfer ist und vor Wut kocht, wenn ihm etwas verweigert wird. Dieser neue weibliche Feminismus rief die Frauen nicht mehr dazu auf, sich rebellisch zu erheben, stattdessen lud er sie dazu ein, sich auf die Couch eines Therapeuten zu legen. Die vertikale Bewegung eines neuen Bewusstseins zerfloss in der sich selbst reflektierenden Welt des postmodernen Ichs.

Quelle: http://www.wie.org

Starke Frau, Victoria Woodhull

Sie war eine Hellseherin, Wunderheilerin und Kurtisane.
Sie war die erste Frau, die an der Wall Street eine Broker-Firma gründete.
Sie war eine Anhängerin der Freien Liebe.
Und sie wollte Präsidentin von Amerika werden...im Jahr 1872.



Mata Amritanandamayi

"Dem Intellekt kann man durch Sprache Ausdruck verleihen, doch die Gefühle des Herzens lassen sich nicht in Worte fassen." – Amma


„Die Welt ist wie eine Blume. Jede Nation ist ein Blütenblatt davon. Eigenschaften wie Liebe, Wohlwollen und Großzügigkeit sind nicht nur für einige wenige Personen gedacht – sie sollten zum Merkmal jedes Landes und zur Seele der Gesellschaft werden. Auch wenn die Menschen verschiedenen Religionen, Gesellschaften, Rassen, Kulturen und Nationen angehören, ist es möglich, eine Einheit der Menschheit zu erreichen. Das ist unsere Aufgabe. Liebe ist die wahre Grundlage, Schönheit und Erfüllung des Lebens. Wo es ein Bewußtsein für diese Liebe gibt, wird nur noch Frieden regieren.“

„Nur jene, die wahren Frieden in sich selbst erfahren, können anderen Frieden schenken. Solange wir uns nicht von unserem eigenen Hass und unserer Feindseligkeit befreit haben, sind all unsere Versuche, einen dauerhaften Frieden zu erlangen, vergebens. Der Schlüssel für den Weltfrieden hängt von jedem einzelnen Bewohner dieses Planeten ab.

Starhawk (eigentlich Miriam Simos) wurde am 17. Juni 1951 geboren und hat einen Bachelor of Fine Arts an der UCLA und einen MA in Psychologie an der Antioch West University


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