Simone Weil: Philosophin - Politische Aktivistin – Mystikerin Die französische Philosophin Simone
Weil (1909-1943), wäre dieses Jahr 100 Jahre alt geworden
- Grund genug, sich mit Leben und Werk dieser scharfsinnigen und
unkonventionellen Denkerin zu befassen: Als Lehrerin teilt sie ihr
Gehalt mit Arbeitslosen, verdingt sich in einer Renault-Fabrik,
um die Lebensbedingungen von Arbeitern kennenzulernen, ist aktiv
im Spanischen Bürgerkrieg und verfasst auf der Flucht vor den
Nationalsozialisten im Londoner Exil politische Texte für die
Exilregierung General De Gaulles. Was für sie dabei immer gilt,
ist die Einheit von Politik und Religion. Okt. 2009 Bücher
von und über Simone Weil
"Sexsymbol" oder Göttin
- Frauenfigurinen aus der menschlichen Frühgeschichte
Im September 2008 fand in der Karsthöhle "Hohle Fels"
bei Schelklingen ein Hobbyarchäologe eine weibliche Figur,
deren Alter auf ca. 35.000 Jahre geschätzt wird. Der Spiegel
kommentiert diesen Fund in seiner Online-Ausgabe vom Mai als "betörendes
Sexsymbol" und "Fruchtbarkeitsfetisch" und reiht
den Fund damit in die Galerie der pornografischen Männer-Phantasien
ein: Große Brüste, kleiner Kopf - klar, dass es sich
dabei um nichts anderes als eine prähistorische Wichsvorlage
handeln kann. Warum auch sonst sollte mann sich die Mühe machen,
aus beinhartem Zeugs Frauenkörper zu schnitzen?! mehr
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Die
beiden Hebammen Schifra und Pua, von denen die Bibel berichtet.
Abbildung: www.lucy-art.de
Die
Hebamme als Priesterin
Die Hände
der Hebamme waren die ersten Hände, die das Kind hielten und
es an die Brust der Mutter legten. In unserer Geburtskultur ist
die Hebamme die dritte Person beim Ankommen eines neuen Menschen.
Die spirituelle Seite dieses Berufes findet heute keine offizielle
kirchliche Resonanz.
Und
jene Frauen, die als Führungspersönlichkeiten betrachtet
wurden, die am meisten erreicht hatten, am kompetentesten waren
und ihre Stimme am lautesten erhoben, wurden niedergemacht und aus
der Bewegung ausgestoßen. "Die Gemeinschaft der Schwestern
ist stark – sie tötet Schwestern" ist ein Ausspruch,
der Ti-Grace Atkinson zugeschrieben wird. Die Bewegung fraß
ihre Anführerinnen. Indem jene Frauen, welche die Triebfedern
für den Fortschritt waren, ausgeschaltet wurden, verlangsamte
sich der Aufwärtsschwung der Frauen, bis er fast zum Stillstand
kam. Diese dunkle Unschwesterlichkeit hat wenig mit Hilfe oder Fürsorge
für andere – zumindest nicht für andere Frauen –
zu tun. Meinungsunterschiede werden so lange toleriert, wie sie
ohne Bedeutung sind, das heißt, so lange sie keine Unterschiede
in Macht, Können oder Status enthüllen. Und Macht ist
im Verborgenen tätig – sie wird nicht offen eingestanden,
aber benutzt.
Jede
Frau, die mit zwölf Jahren zur Schule ging und diese Zeit überstanden
hat, besitzt irgendeine Erfahrung von dieser Furcht einflößenden
Dynamik, die einen tief reichenden und vielleicht sogar prärationalen
Konformismus unter den Frauen erzwingt. Bleib innerhalb der Grenzen
und du kannst Fürsorglichkeit und gegenseitige Verbundenheit
finden. Geh über sie hinaus – dann pass aber auf, wem
du den Rücken zukehrst! Die Mädchen im Teenageralter,
mit denen ich arbeite, sagen, dass sich das Spiel des Einbeziehens
und Ausschließens, das wir erstmals im Mädchenalter aufführten,
nicht wirklich verändert hat. Kein Wunder. Die Wurzeln dieses
Verhaltens reichen weiter zurück als bis zur siebten Klasse
oder bis in die Sechzigerjahre. Die Forschung an weiblichen Primaten
deutet darauf hin, dass viele unserer evolutionären Vorfahrinnen
ihre Zeit damit verbringen, andere zu lausen, damit niemand auf
ihnen herumhackt, und dass sie oft einen solchen gegenseitigen Groll
hegen, dass eine Versöhnung unmöglich ist – und
das alles, um bei der Fortpflanzung im Vorteil zu sein.
Aber in Wirklichkeit waren grundsätzlichere und ursprünglichere
Kräfte auf der Instinktebene in unserem Inneren am Werk. Ein
tief verwurzelter, biologisch verursachter Impuls, gegeneinander
zu wetteifern, zerstörte nicht nur die Führungsebene der
Bewegung, sondern sabotierte auch die Schwesterlichkeit –
und damit jede Hoffnung auf weitere kollektive Transformation.
Durch
diesen weiblichen Feminismus entstand eine andere Art der Schwesternschaft:
nicht geboren aus gemeinsamem Kampf, sondern verwurzelt in einem
Jahrhunderte alten konspirativen Zusammenhalt unter den Frauen,
nämlich unserem Gefühl der emotionalen und moralischen
Überlegenheit über die Männer. Innerhalb dieser konspirativen
Schwesternschaft beinhaltet die primäre Identität der
heterosexuellen Frau auch die Fürsorge für Mann und Kind,
und unser Verhältnis zu anderen Frauen wird zu oft dazu benutzt,
Dampf abzulassen oder notorisch zu nörgeln. Diese Schwesternschaft
ist heuchlerisch: das Lächeln eines lieben Mädchens, das
selbstlos und fürsorglich ist, wenn es bekommt, was es will,
das aber unter der Oberfläche ein zorniges Opfer ist und vor
Wut kocht, wenn ihm etwas verweigert wird. Dieser neue weibliche
Feminismus rief die Frauen nicht mehr dazu auf, sich rebellisch
zu erheben, stattdessen lud er sie dazu ein, sich auf die Couch
eines Therapeuten zu legen. Die vertikale Bewegung eines neuen Bewusstseins
zerfloss in der sich selbst reflektierenden Welt des postmodernen
Ichs.
Quelle:
http://www.wie.org
Starke
Frau, Victoria Woodhull Quelle:http://www.victoriawoodhull.de/
Sie war eine Hellseherin, Wunderheilerin und Kurtisane.
Sie war die erste Frau, die an der Wall Street eine Broker-Firma
gründete.
Sie war eine Anhängerin der Freien Liebe.
Und sie wollte Präsidentin von Amerika werden.
Im Jahr 1872.
Mata
Amritanandamayi
"Dem Intellekt kann man durch Sprache Ausdruck verleihen, doch
die Gefühle des Herzens lassen sich nicht in Worte fassen."
– Amma
„Die Welt ist wie eine Blume. Jede Nation ist ein Blütenblatt
davon. Eigenschaften wie Liebe, Wohlwollen und Großzügigkeit
sind nicht nur für einige wenige Personen gedacht – sie
sollten zum Merkmal jedes Landes und zur Seele der Gesellschaft
werden. Auch wenn die Menschen verschiedenen Religionen, Gesellschaften,
Rassen, Kulturen und Nationen angehören, ist es möglich,
eine Einheit der Menschheit zu erreichen. Das ist unsere Aufgabe.
Liebe ist die wahre Grundlage, Schönheit und Erfüllung
des Lebens. Wo es ein Bewußtsein für diese Liebe gibt,
wird nur noch Frieden regieren.“
„Nur
jene, die wahren Frieden in sich selbst erfahren, können anderen
Frieden schenken. Solange wir uns nicht von unserem eigenen Hass
und unserer Feindseligkeit befreit haben, sind all unsere Versuche,
einen dauerhaften Frieden zu erlangen, vergebens. Der Schlüssel
für den Weltfrieden hängt von jedem einzelnen Bewohner
dieses Planeten ab.“ Quelle
Starhawk
(eigentlich Miriam Simos)
wurde am 17. Juni 1951 geboren und hat einen Bachelor of Fine Arts
an der UCLA und einen MA in Psychologie an der Antioch West University