| Hier
liste ich in regelmäß/unregelmäßigen Abständen,
was mir zum Thema einfällt oder in die "Finger" kommt.
Gern nehme ich von Euch gelieferte Infos dazu!
Eva Zimmerhof,
11.06.2010
Hexenverfolgung
- Noch heute werden unbequeme Frauen gejagt
Im 18. Jahrhundert wurde die letzte vermeintliche Hexe in Deutschland
hingerichtet. Die Jagd auf die vermeintlichen Zauberinnen hat in
Europa ein Ende gefunden. Doch in einigen afrikanischen und südamerikanischen
Ländern und im indonesischen Raum fordert sie noch immer Tausende
Tote - jedes Jahr. Man vermutet, dass dort seit den sechziger Jahren
mehr Menschen umkamen als während der europäischen Verfolgung.
Ungewiss ist die Zahl der Verleumdeten, die "nur" geschmäht,
verprügelt und vertrieben wurden. Vor allem unbequeme Frauen
werden dort bis heute als Sündenböcke für Missernten,
unerklärliche Todesfälle und Aidsinfektionen missbraucht.
Und wie schon im 16. Und 17. Jahrhundert morden die Menschen heute
vor allem in Selbstjustiz.Auch die riesige Welle der Verfolgungen
im Europa hatte ähnliche Beweggründe. Entgegen der allgemeinen
Vorstellung loderten die meisten Scheiterhaufen dort nicht im Mittelalter,
sondern in der frühen Neuzeit.
Bild: AFP

Während in Burkina Faso angebliche Hexen besonders
grausam behandelt werden, weil sie für rätselhafte Todesfälle
verantwortlich gemacht werden, sind Zauberer bei der Bevölkerung
dagegen anerkannt und geschätzt. Mit Fetischen wie Amuletten,
Edelsteinen und Muscheln behaupten die selbst ernannten Magier,
neben guten Ernten, Heilung, und politischen Erfolgen auch Regen
heraufbeschwören zu können. Gläubige aus allen sozialen
Schichten und sogar aus dem Ausland suchen die Männer auf.
Die
Aids-Hexen
Bild:
AFP
Ein Plakat an einer Krankenhauswand
in Papua-Neuguinea wirbt dafür, Kondome zu benutzen. In dem
nördlich vor Australien liegenden Land wächst die Zahl
der Aidskranken rasant. Weil für viele die Todesfälle
junger Menschen unerklärlich sind, machen sie angebliche Hexen
für sie verantwortlich. Der aufgebrachte Mob klagt Frauen der
Hexerei an und foltert sie.
Zum
Tode verurteilt wegen Hexerei
Mi 25.Nov. 2009
Er tat, was ein Fernsehsprecher eben tut und wurde wegen Hexerei
zum Tode verurteilt. Ali Sibat wurde im November letzten Jahres
in Saudi Arabien verhaftet, weil er als Sprecher im libanesischen
Fernsehen Dinge sagte, die der Religionspolizei missfielen. Die
Begründung des Gerichts: Ali Sibat gab generelle Ratschläge
über das Leben und machte Zukunftsvorhersagen, die als Hexerei
bezeichnet werden können. Das Urteil des Gerichts: Todesstrafe.Steinigung
von Ehebrechern oder Hexenverfolgung: Wo die Scharia, das islamische
Recht gilt, regiert das Mittelalter.
(diese Seite wurde gelöscht)
TV-Moderator droht in
Saudi-Arabien die Hinrichtung
vom 02.04.2010 | AFP
Einem in Saudi-Arabien wegen Hexerei verurteilten Fernsehmoderator
aus dem Libanon droht womöglich die Hinrichtung. Nach Angaben
des libanesischen Justizministers Ibrahim Nadschar setzten die saudiarabischen
Behörden die ursprünglich für Freitag geplante Vollstreckung
des Todesurteils jedoch zunächst aus.
Er habe der Mutter von
Ali Sabat gesagt, dass sie sich vorerst keine Sorgen machen müsse,
sagte Nadschar. Sabats Anwältin Mai al-Chansa hatte zuvor erklärt,
sie habe aus inoffiziellen Quellen erfahren, dass Sabat am Freitag
geköpft werden solle. Die saudi-arabischen Behörden wollten
sich nicht zu dem Fall äußern.
Begnadigung noch möglich..??
Der 46-jährige Sabat
hatte in einer Sendung im libanesischen Fernsehen, die auch in Saudi-Arabien
ausgestrahlt wurde, die Zukunft vorausgesagt. Im Mai 2008 wurde
er während einer Pilgerreise von der saudi-arabischen Religionspolizei
in Medina festgenommen. Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation
Amnesty International wurde der fünffache Vater im vergangenen
Jahr wegen Hexerei zum Tode verurteilt. Nach Angaben seiner Anwältin
scheiterte Sabat mit einer Berufung gegen sein Urteil, er könnte
demnach aber noch begnadigt werden.
Quelle
und ganzer Artikel
Die
Geschichte der Geschundenen
Hexen wurde
unterstellt, im Dienste von Dämonen Menschen zu schädigen.Ab
dem 5. Jh. ist der Glaube an Wahrsagerei und Schadenszauber in ganz
Europa weit verbreitet. Etwa ab 1000 bekämpft die Kirche „Abweichler“
wie die Katharer (daraus abgeleitet das Wort „Ketzer“).
Um 1150 wird
die Verbrennung zur üblichen Strafe für Ketzer.
1227 richtet
Papst
Gregor IX. Inquisitionsgerichte ein.
Zwischen 1320
und 1350 erste Massenverfolgung durch die Inquisition in Südfrankreich.
1484 befiehlt
Papst
Innozenz VIII. in der „Hexenbulle“ den Inquisitoren,
Zauberei zu bestrafen.
Papst
Innozenz IV lässt die Folter zur Wahrheitsfindung zu.
1487
spitzen zwei Inquisitoren im so genannten „Hexenhammer“
den Begriff Zauberei aus der Papstbulle auf die Frauen zu.

1532 schafft
„Die
Peinliche Gerichtsordnung Kaiser Karls V.“ die gesetzliche
Grundlage zur massenhaften Durchführung von Hexenprozessen
in Deutschland.
Ab 1562 beginnt
in Südwestdeutschland eine Verfolgungswelle.
1626 läuft
in den fränkischen Hochstiften, v.a. Würzburg und Bamberg,
mit 900 bzw. 1200 Verbrennungen die wohl größte deutsche
Hexenverfolgung an.
1714 leitet
ein Edikt Friedrich Wilhelms I. das Ende der Hexenprozesse in Preußen
ein.
1775 wird in
Kempten
die letzte deutsche Hexe
hingerichtet.
1793 ermorden
Polen in Posen die letzte Hexe in Europa. Die Zahl der Opfer wird
sehr unterschiedlich geschätzt: von 100000 bis zu mehreren
Millionen – davon etwa vier Fünftel Frauen.
30. Apr. 2009
Hexerei
– ein Junge soll gesteinigt werden
Während wir lässig ausharren können,
bis irgend jemand ein Mittelchen gegen den Schweinevirus findet,
verharrt Majori, ein zwölfjähriger Junge, in der Demoratischen
Republik Kongo in Angst. Gegen die Unwissenheit von Dorfbewohnern
anzugehen, die zudem von einer Art religiösem Wahn aufgeputscht
sind, dauert länger als 3 Wochen.Man kann hier noch wegen “Hexerei”
angeklagt werden und schuldig gesprochen, wird man gesteinigt.
14.02.2008 18:50
Zum
Tod verurteilt - wegen Hexerei
Steinigung
von Ehebrechern im Iran, Hexenverfolgung in Saudiarabien: Wo
die Scharia, das islamische
Recht, gilt, regiert das Mittelalter?Wien/Riad. Wenn saudische
Richter Recht sprechen, dann klingt das so: „Fawza Falih hat
Tiere geschlachtet und Dschinn-Geister angerufen. Die dunklen Rituale
verhalfen ihr zu magischen Kräften: Einer geschiedenen Frau
hat sie die Rückkehr zu ihrem Gatten angekündigt –
und so geschah es. Ein Mann wurde durch ihre Zauberkräfte plötzlich
impotent. Kein Zweifel: Fawza Falih ist eine Hexe. Deshalb wird
sie zum Tode durch Enthaupten verurteilt.“
Steinigungen
finden auf der Grundlage der islamischen Sharia statt
11.06.07 11:35 Uhr
Uganda:
Flüchtlinge steinigen und verbrennen drei Frauen wegen Hexerei
Nach Aussagen des Polizeichefs im Bezirk Kitgum/Uganda
hat ein aufgebrachter Mob in einem Flüchtlingslager Anfang
der Woche drei Frauen gesteinigt und bei lebendigem Leib als angebliche
Hexen verbrannt?
Vorausgegangen war der mysteriöse Tod eines Motorradtaxi-Fahrers,
dessen Haut plötzlich angeschwollen war und Blasen warf? Der
Mann starb unter großen Schmerzen im Krankenhaus. Die Bewohner
des Flüchtlingslagers vermuteten Hexerei dahinter. In einer
geheimen Abstimmung wählten die Lagerältesten deshalb
die drei Frauen als Hexen aus und präsentierten sie der wütenden
Menge, die mit Steinen, Stöcken und Äxten auf die Opfer
einschlug, bevor sie sie lebendig verbrannte.
16-Jähriger
droht Todesstafe wegen "Hexerei"
Dschidda, 14. Mai 2008 In Saudi-Arabien wurde ein
16-jähriges Mädchen unter dem Vorwurf der "Hexerei"
verhaftet. Ihr droht nun die Todesstrafe.
Die islamische Religionspolizei in Saudi-Arabien hat ein 16 Jahre
altes Mädchen unter dem Vorwurf festgenommen, eine "Hexe"
zu sein? Sogenannten "Hexen" und "Zauberern"
droht in dem arabischen Land, das sich im wirtschaftlichen Bereich
gerne weltoffen und modern gibt, die Todesstrafe. Hexendienste angebotenDie
Zeitung "Arab News" berichtete am Mittwoch, "die
Behörde für die Förderung der Tugend und die Verhinderung
des Lasters" habe in der Pilgerstadt Mekka einen "Lockvogel"
zu den beiden Nigerianerinnen Nuha (16) und Zeinab (37) geschickt.
Die Frau habe von den beiden angeblichen "Hexen" gefordert,
sie sollten verhindern, dass ihr Ehemann eine zweite Frau heiratet.
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