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Luisa
de Eldemalu (enthält Anteile meines mystisch-heidnischen
Namen den nur Eingeweihte im Ganzen kennen)
Als ich Mitte der fünfziger Jahre im Zeichen
der Venus geboren wurde, wurde ich von meiner feinfühligen
aber ängstlichen Großmutter mit den Worten begrüßt:
ertränkt sie – sie hat die Gabe. Das war der Beginn meiner
Beziehung zu meiner jetzigen Erdenfamilie, die mich mein ganzes
Leben lang mit einer Mischung aus Ängstlichkeit, Respekt und
Ablehnung begleitet hat.
Als Kind sah ich die Elfen im Wald und auf der Wiese spielen und
tanzen. Ich sah das vergehende Lebenslicht bei Menschen
und Tiere und spürte die Liebe der Elementargeister um mich
herum. Das Gespräch mit meinem Schutzengel machte mir Freude
und half mir vieles zu verstehen.
Mit knapp zehn Jahren
entdeckte mich meine spätere Lehrerin und spirituelle
Mutter, Maria vom Elysium, zwischen ihren Lilien im Garten und nahm
mich in ihre Ausbildung.
Als Vierzehnjährige erhielt ich trotz meines jugendlichen Alters,
aufgrund besonders guter Auffassungsgabe und besonderer Spiritualität,
die magische Initiation und Weihe zur Hohepriesterin des Alten Weges
im Zeichen des Vollmondes, an einem Venus-Freitag. Leider erlebte
ich meine erste Verlassenheitskrise durch den Tod meiner Lehrerin
und Hexen-Patin Maria,
schon im Jahr 1971.
Selbstverantwortung und das Bewusstsein anders zu sein
bestimmten mein weiteres Leben.
Ich lebte und lernte wie
jeder andere Mensch und intregierte die Lebensvorgaben und Rituale
der Großen Mutter in meinen Alltag. Gemäß
der Hexenpyramide - Wissen-Wollen-Schweigen - wurde ich Spezialistin
im verheimlichen meines Tun. Niemand in meiner Familie oder Bekanntenkreis
wußte von meinem Leben als Hexe, als Gläubige
des Alten Weges.
Ich war (und bin) lebenslustig, lebhaft, neugierig, frech und meistens
unangepasst.
Jahrelang war ich auf mich alleine angewiesen, hatte keine Gesprächsmöglichkeiten
mit Gleichgesinnten, feierte die Jahresfeste und andere mit der
Göttin allein.
Wurde mir bei meiner Hexentaufe gesagt, dass ich lehren und Wissen
weitergeben würde, so habe ich lange daran gezweifelt. Wen
sollte ich lehren?
Gab es Menschen, die der Alte Weg interessierte? Wo sollten denn
diese Menschen sein? Wie sollte ich sie finden, wenn ich doch die
Order hatte zu schweigen?
Fragen, die mich lange
belasteten und die mir niemand beantworten konnte.
Ich war die Ungeduld in Person! Alles dauerte so lange und ich hatte
mehr als einmal Zweifel am Voraussagten, am Alten Weg, am Hexenweg
und allem!
Mit etwa Mitte zwanzig lernte ich einen wunderbaren Menschen kennen,
der sich mir später als Reiki-Meister und Priester des Alten
Weges zu erkennen gab. Jetzt war ich nicht mehr alleine und er wurde,
bis zu seinem Tod im Jahr 2005, mein heimlicher Begleiter, Lehrer
und Unterstützer. Im Alltag war er niedergelassener Arzt und
hatte eine gut gehende Praxis im Bergischen Land.
Ich weiß nicht, wie ich so manch schwere Zeit ohne ihm bewältigt
hätte.
Er lehrte und unterstützte mich beruflich, privat und spirituell.
Dank ihm lernte ich Dinge, von denen ich vorher garnicht wußte,
dass es sie gibt.
Er motivierte mich Wege zu gehen, die mir unbekannt waren und mich
manchmal auch ängstigten. Mit seiner Unterstützung habe
ich Krisen bewältigt, meine Kräfte entwickelt und gelernt
sie einzusetzen.
Wie
dankbar bin ich für die Zeit mit ihm.
Ich habe mich immer für
alles interessiert , was mich als spirituelle Frau weiterbrachte;
ich lernte vieles über Matriarchate, Rituale, Mysterienkulte,
Hexen und setzte mich frauenpolitisch ein. Ich versuchte zu ergründen,
warum eigentlich genau Frauen und ihre Spiritualität in unserer
Gesellschaft Randgruppenphänomene sind und fand dabei
gleichgesinnte Frauengruppen. Auch die praktische Psychologie prägte
mich in Form von Weiterbildung mit Unterstützung meines zweiten
Lehrers. (Hexen nennen sowas Schattenarbeit) Ich war tätig
in der Balintgruppenarbeit einer Frauenarztpraxis und machte die
Ausbildung zum NLP-Master Practitioner. Ausbildungen zum Hypnosecoach,
zur Heilsteintherapeutin und zur Kinesiologin habe ich gemacht,
weil ich wissbegierig bin und den Menschen damit helfen möchte.
1980 brachte mich mein Lehrer auf Starhawk. Das besondere an ihr
war, dass sie in ihren Workshops Spiritualität mit Politik
und viel Humor verband.
Spiritualität, Politik, Humor und Lebensfreude waren und sind
mir immer wichtig. Deswegen habe ich mich jahrzehntelang politisch
und berufspolitisch eingebracht. Solange, bis mir in dieser Arbeit
Menschen begegneten, mit denen ich mich nicht mehr indentifizieren
konnte.
Jetzt bin ich längst
über meine Lebensmitte und kenne meinen Weg und meine Aufgabe.
Es ist schön zurück zu schauen und zu wissen, wohin mein
Weg geht.
Ein Weg, der mir vorgegeben ist und den ich gerne gehe.
Ich bin ruhiger, duldsamer und - zufrieden.
Dafür danke ich allen, die mich gelehrt und begleitet haben
und freue mich auf all die Menschen, die ich begleiten darf.
Ich kann jetzt das sein und das leben, was ich lange verheimlicht
habe:
Hohepriesterin
des Alten Weges
Der Segen der Großen Mutter begleite Dich.

WORTE DER STERNENGÖTTIN:
Wann
immer ihr etwas braucht,
sollt ihr euch einmal im Monat,
am besten, wenn der Mond voll ist,
versammeln...
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