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Mit einem kupfernen Kessel
als Symbol der Hexenkunst und einer Vielzahl an heimischen Kräutern
und Blättern zum Dekorieren unserer Tische, starteten wir in
den Tag auf der A40 bei Kilometer 42,2 am Kreuz Kaiserberg. Eine
kleine Auswahl der Kräuter und Pflanzen aus meinem Garten hatte
ich mitgebracht: Blätter und Zweige von Alant, Angelika, Belladona,
Dost, Eibisch, Frauenmantel, Klee, Liebstöckel, Wacholder und
dergleichen regten Mitmenschen zum Fragen an; "Was ist dann
denn das?" oder auch "Oh ja, das kenn ich noch von früher!",
hörten wir an diesem Tag häufiger. Statt Karten zu legen
wurde eifrig Mau-Mau an unseren Tischen gespielt, in den mitgebrachten
Kräuterbüchern geblättert oder einfach geplaudert.
Unser Mahl war köstlich: So reichte das Angebot vom Kräuterbrot,
in Olivenöl gebratenem Gemüse, Knoblauchmayonaise bis
hin zum Obstsalat der angereisten Mithexen - einfach nur lecker.
Der Austausch links und rechts mit unseren Tischnachbarn war herzlich
und nicht wenige waren über die Fröhlichkeit der Hexen
aus`m Pott so begeistert, dass sie sich gern - ohne Angst vor bösen
Flüchen - zu uns gesellten.
Mein Fazit: Insgesamt ein wunderschöner Tag mit vielen wunderbaren
Menschen.
Still leben - Ja, auf der A40
am 18.Juli 2010 - Bei uns nicht; wir waren, wie meistens,laut
und lebhaft.
Unser Ziel, den Mitmenschen zu zeigen, dass die Hexen aus Grimms
Märchen wirklich nur in dieser Literatur existieren, haben
wir, so denke ich, tausendfach erreicht. Es
war toll dabei zu sein!
Danke an die Ideenfinder und vor Allem: an alle an der Umsetzung
Beteiligten!
Luisa & Maran
hier standen unsere Tische
ein paar Kräuter
zum anfassen und riechen 
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